Info Kontakt Impressum
Startseite

Wissenschaftlicher Erkenntnisstand in der Umweltmedizin

Definitionen der Erkrankungen


von Dr. Tino Merz

Alle seit Anfang der 90er Jahre in der Diskussion stehenden Umwelterkrankungen, die in der Öffentlichkeit in der Regel als rätselhaft und von der sogenannten herrschenden Lehrmeinung als „unerforscht“ bezeichnet werden, sind in Wirklichkeit genauestens definiert.

Unter Definition ist zu verstehen, dass die Diagnosekriterien festgelegt sind. Es ist unter Definition auch des weiteren zu verstehen, dass die Festlegung Ergebnis intensiver Forschung ist und Endpunkt einer Fachdiskussion darstellt, d.h. dass es keine Alternativen dazu gibt und die Beschreibung der Krankheit trennscharf ist.

Schließlich ist festzuhalten, dass diese Definitionen auf höchster Ebene und mit höchster Autorität erarbeitet und festgelegt worden sind: das bedeutet, sie sind Stand der Wissenschaft mit allen fachlichen und vor allem rechtlichen Konsequenzen.

Allerdings – das weiß keiner. So werden Gutachten an der Sache vorbei geschrieben und die Betroffenen habe Mühe, eine reduzierte Frührente wenigstens auf der Basis angeblicher irreversibler psychischer Defekte zu bekommen. Ihr Recht bekommen sie nicht. Ihre Menschenwürde auch nicht.

Diagnosekriterien wurden für TE, TPNP, MCS, CFS FM und andere Phänomene systemischer Entzündungen publiziert und aufgezeigt, welche rechtlichen Konsequenzen daraus erwachsen.

Chronische und akute Krankheitsbilder

Verständliche Schwierigkeiten bereitet .....

.... die Vielfalt unspezifische Symptome. Deshalb sei darauf hingewiesen, dass der Sachverständigenbeirat im Umweltfragen in seinem 1987er Gutachten ausgeführt hat, dass gerade das charakteristisch für chronische Vergiftungen ist. Das Spezifische an den Symptomen chronischer Vergiftung ist, dass sie durchweg unspezifisch sind. So sind etwa Anmerkungen in Gutachten, man könne eine Intoxikation nicht objektivieren, da die dazu notwendigen spezifischen Symptome fehlten, fachlich falsch und juristisch gezielte Desinformation.

.......die Tatsache, dass Umweltkrankheiten wie auch andere chronische Erkrankungen, individuelle Krankheitsbilder sind. Der Organismus bricht an seiner schwächsten Stelle. So werden etwa psychische und kognitive Schwächen verstärkt oder das Stoffwechselsystem erzeugt an seiner schwächsten Stelle Symptome. So findet man bei gleicher Intoxikation individuell unterschiedliche Ausprägungen. So finden sich bei vielen Patienten Veränderungen des Immunsystems, pathologische SPECT- oder PET-Bilder, es gibt aber keinen Parametersatz, der alle Patienten als überindividuelles Raster von Biomarkern erfassen könnte. Beispiel: 80% der MCS-Patienten haben Nahrungsmittelallergien - aber eben nicht alle. MCS ist also oft teilweise eine Immunerkrankung und kann und muss von dieser Seite her therapiert werden.

Genügend große Kollektive allerdings zeigen spezifische Symptommuster. Diese sind spezifisch genug, dass man daraus Diagnosekriterien ableiten kann. Solche Diagnosekriterien liegen für die wichtigsten Umweltkrankheiten vor.

Anmerkungen zu den wichtigsten Umweltkrankheiten:

TE
TPNP
SBS
MCS
CFS
FM
Systemische Entzündungen

Downloads zur vertiefenden Lektüre:

Zum Stand der Wissenschaft in der Umweltmedizinumwelt-medizin-gesellschaft 14 1/2001 [91 KB]

Roots - Wurzel der Umweltmedizin, Teil I: Allergologie, Immunologie, Nutritional Medicinemedizin-umwelt-gesellschaft 12 2/99 [102 KB]

Roots - Wurzel der Umweltmedizin, Teil II: Stoffwechsel, Entgiftung, oxidativer Streß, Psychometrik, physikalische Schadensfeststellung (SPECT, PET, EP, EM), medizin-umwelt-gesellschaft 12 4/99 [103 KB]

InfoDisclaimerKontaktImpressum